Zum zweiten Mal in dieser Saison hat es uns (Peter und Dani mit Vaurien Darth GER 666) zu einer Regatta nach Italien verschlagen. Dieses Mal an den Comer See zur Italienischen Meisterschaft der Vaurien, an einem der heißesten Wochenenden des Jahres. An dem Revier am Südrand der Alpen bedeutet das thermischen Wind. Ab mittags setzt der Südwind, die Breva ein und ermöglicht für den Rest des Tages schönes Regattasegeln.
Geplant waren neun Wettfahrten an drei Tagen. Acht Wettfahrten sind es am Ende geworden, da am Sonntagnachmittag ein Gewitter aufzog und das letzte Rennen nicht mehr gestartet wurde. Für uns fing es in der ersten Wettfahrt am Freitag sehr gut an. Auf der rechten Seite des Kurses sah es nach etwas mehr Wind aus, also sind wir dort hingefahren. Alle anderen haben die Situation scheinbar völlig anders gesehen und sind geschlossen zur linken Seite gefahren. Leichte Verunsicherung. Hatten die anderen irgendein lokales Wissen, das uns fehlte? Haben wir etwas übersehen? Aber egal, was solls. Wir bleiben bei unserem Plan. Und das hat sich ausgezahlt. Mit riesigem Abstand kamen wir als erste an der Luvtonne an und konnten mit einer komfortablen Lücke zum Rest des Feldes unser eigenes Rennen fahren und als erste durchs Ziel gehen. Die anderen Wettfahrten liefen für uns ebenfalls größtenteils sehr gut, auch wenn es keinen weiteren Laufsieg gab. Am Ende konnten wir uns über einen zweiten Platz in der Gesamtwertung freuen.
Neben dem Regattasegeln war auch noch genug Zeit, um ein bisschen italienische Urlaubsatmosphäre zu genießen. Schwimmen im See, Pizza und Eis. Und nicht zu vergessen, die Pasta Party direkt nach dem Segeln.