Jede Ausbildung und Prüfung zu Segelscheinen endet beim Boje-über-Bord-Manöver mit dem Ergreifen der Boje.
Aber wie bekommt man auf einer Yacht mit ordentlich Freibord eine Person, deren Kleidung sich auch mit Wasser vollgesogen hat, tatsächlich an Bord? Es müssen im Zweifelsfall vielleicht 100kg aus dem Wasser gehoben werden.
Eine Bergemöglichkeit ist die Rettungstalje. Sie ist im Wesentlichen ein Flaschenzug, der auf der einen Seite in die Bergeöse der Rettungsweste und auf der anderen Seite an einem Fixpunkt am Schiff oberhalb der Reling befestigt wird. 

 

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In unserem Beispiel wurde der Kugelfender, der die im Wasser liegende Person simuliert, zunächst zum Heck des Schiffes geführt, um die Rettungstalje dort zu befestigen. Das obere Ende der Talje wurde dann außen entlang der Bordwand geführt. Mit dem großen Karabinerhaken wird die Talje am belegten Spifall (um einen hohen Fixpunkt zu haben) und zugleich einer Wante (um einen festen Punkt am Schiff zu haben) fixiert.
Nun kann die bergende Person auf dem Schiff direkt bei der im Wasser befindlichen Person bleiben und mittels Flaschenzug mit überschaubarer Kraft die Person aus dem Wasser über die Reling holen. Dies hat bei uns hervorragend funktioniert.
Die naheliegende, alternative Bergemöglichkeit direkt über das Spifall würde bedeuten, dass die bergende Person auf dem Schiff an der Winsch mit ordentlich Kraft kurbelt und die verunfallte Person nicht im Blick hat. Ferner ist hier sicher mehr Kraft aufzuwenden.
Dies ist aber nur ein Vorschlag bzw. Testbericht zur Bergung, es beinhaltet keine Empfehlung, letztlich ist immer der Schiffsführer für die Bergung und die eingesetzten Hilfsmittel verantwortlich.n unserem Beispiel wurde der Kugelfender, der die im Wasser liegende Person simuliert, zunächst zum Heck des Schiffes geführt, um die Rettungstalje dort zu befestigen. Das obere Ende der Talje wurde dann außen entlang der Bordwand geführt. Mit dem großen Karabinerhaken wird die Talje am belegten Spifall (um einen hohen Fixpunkt zu haben) und zugleich einer Wante (um einen festen Punkt am Schiff zu haben) fixiert.
Nun kann die bergende Person auf dem Schiff direkt bei der im Wasser befindlichen Person bleiben und mittels Flaschenzug mit überschaubarer Kraft die Person aus dem Wasser über die Reling holen. Dies hat bei uns hervorragend funktioniert.
Die naheliegende, alternative Bergemöglichkeit direkt über das Spifall würde bedeuten, dass die bergende Person auf dem Schiff an der Winsch mit ordentlich Kraft kurbelt und die verunfallte Person nicht im Blick hat. Ferner ist hier sicher mehr Kraft aufzuwenden.
Dies ist aber nur ein Vorschlag bzw. Testbericht zur Bergung, es beinhaltet keine Empfehlung, letztlich ist immer der Schiffsführer für die Bergung und die eingesetzten Hilfsmittel verantwortlich.

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