Zum Start der Saison haben wir, Daniela und Peter, uns auf einen weiten Weg in Richtung Süden gemacht, um an einer italienischen Vaurien Regatta in der Toskana teilzunehmen. Damit sich die lange Fahrt besonders lohnt, haben wir außerdem eine Woche später, auf dem Rückweg, noch eine Regatta am Bodensee mitgenommen.

Die italienische Regatta fand in San Vincenzo, an der Küste der Toskana statt. Bei sommerlichem Wetter haben sich 14 italienische und 1 deutsches Team zusammengefunden. Dabei war es so sommerlich, dass wir schon Sorge hatten, dass der Wind uns im Stich lassen könnte. Bei einem ersten Versuch die Wettfahrten zu starten, sah es auch genau danach aus. Kurz nachdem wir den Hafen verlassen hatten, stellte der Wind komplett ab und wir wurden nur noch von den Wellen durchgeschaukelt. Es hat auch nicht geholfen, dass wir alle noch weiter nach draußen geschleppt wurden. Es ging also zurück an Land. Für ein kühles Getränk in einer der Bars direkt an der Hafenpromenade hat es gerade so gereicht und dann wurde ein neuer Versuch unternommen. Mit Erfolg. Es konnten an dem Tag noch drei Wettfahrten gesegelt werden. Für uns lief es durchwachsen. Wir haben uns einen Frühstart geleistet und mussten nochmal zurück hinter die Startlinie. Wir haben eine Tonne gerammt und gekringelt. Und das Gespür für die Wahl der richtigen Seite hat uns auch ein paar mal gefehlt.

Für den zweiten Regattatag sah die Vorhersage schlechter aus als für Tag 1. Sie sollte aber nicht Recht behalten. Es konnten noch zwei weitere Wettfahrten gesegelt werden. Unsere Platzierung in den insgesamt fünf Wettfahrten war gut durchmischt mit Plätzen zwischen 2 und 6. Bis zur Siegerehrung waren wir nicht ganz sicher, welcher Platz es am Ende wird. Zwischen dem dritten und fünften haben wir alles für möglich gehalten, da wir die Zwischenergebnisse der anderen Teams nicht genau im Blick hatten. Erfreulicherweise haben wir am Ende den dritten Platz erreicht.

Eine Woche später gab es am Bodensee den Gegenbesuch von einem italienischen Team. Außerdem hat sich auch ein französisches Team auf den Weg gemacht. Die übrigen Teams sind aus der südlichen Hälfte Deutschlands angereist. Wie schon in der Woche zuvor hatten wir allerschönstes Sommerwetter. Diesmal aber wirklich komplett ohne Wind. An beiden Tagen haben wir Zeit auf dem Wasser verbracht und es wurden mehrere Versuche unternommen, eine Wettfahrt zu starten. Funktioniert hat es leider nicht und alle Versuche mussten abgebrochen werden. Am Ende haben trotzdem alle Teilnehmer eine Flasche Wein und ein Gruppenfoto bekommen. Nächstes Jahr starten wir einen neuen Versuch.