Deutsche Meisterschaft der Kielzugvogel-Klasse

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Auf dem Waginger See in Bayern fand vom 02.-05.September die Deutsche Meisterschaft der Kielzugvogel-Klasse statt.

Aufgrund der Corona Situation war das für viele Teilnehmer und auch für den Veranstalter die erste Regatta. Der Waginger Segelclub hat sich viele Gedanken gemacht, um alle Corona Schutzverordnungen umzusetzen. Alle Veranstaltungen fanden im Freien oder unter offenen Zelten statt. In den Gebäuden und bei größeren Ansammlungen herrschte Maskenpflicht. Trotzdem war es für alle Teilnehmer ein Stück willkommene Normalität, an einer Segelveranstaltung teilzunehmen.
Die Auftaktveranstaltung wurde auch von der lokalen Politik genutzt, um vor Ort präsent zu sein.

36 gemeldete und 35 gestartete Boote ergaben ein schönes Starterfeld. Allerdings konnten wir uns am Mittwoch, am Donnerstag und am Freitag nur zwei Wettfahrten anschießen, die beide aufgrund von Windmangel abgeschossen wurden. Somit blieb nur der Samstag als letzter Wettfahrttag übrig.
Deshalb wurde der Zeitpunkt für die letzte Startmöglichkeit auf 17 Uhr verlängert und der erste Start für 9 Uhr angesetzt. Das hieß um 8 Uhr auslaufen.
Aber, wie an den Tagen zuvor, gab es einen spiegelglatten See. Also wieder warten. Gegen 12 Uhr kam Wind auf und es ging endlich los. Wir konnten schließlich drei Wettfahrten bei leichtem, drehenden Wind mit Böen, bei denen wir auch zu zweit hängen mussten, absolvieren.

Das reichte leider nicht, um den Titel "Deutscher Meister" zu vergeben - dafür wären vier Wettfahrten nötig gewesen.
Somit konnte ich mit meinem Vorschoter Jan Beyer vom Yachtclub Mittelrhein mit dem Plätzen 3,2 und 6 zwar gewinnen, aber nicht offiziell Deutscher Meister werden.
Insgesamt war der SCH auf 5 Schiffen vertreten: Sabine als Vorschoterin auf Platz 7, Oliver und Katja mit ihrem neuen Schiff GER 3838 auf Platz 11, Mirco als Vorschoter auf Platz 20 und Jacob auch an der Vorschot auf Platz 27.

Fazit: Schöne Veranstaltung an Land, zu wenige Wettfahrten wegen Flaute und für Jan und mich ein super Ergebnis nach fast einem Jahr Regattapause.


Jörg Friedlein GER 200

 

Hier geht es zum Pressebericht des Traunsteiner Tagesblatts. 

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