Bericht von der Jugendfahrt 2019

Geschrieben von Anna Friedlein am .

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Vom 20.-23.6 sind wir, Mirco, Johanna, Jan und ich mit dem SSC Pulheim auf eine Jugendfahrt nach Holland gefahren. Sebastian, der in beiden Vereinen ist, hat uns angeboten mitzukommen.
Am Donnerstag dem 20.6 ging es früh morgens los. Johanna, Jan und ich sind mit Mirco gefahren und haben den 420er mitgenommen. Jörg ist mit dem Motorboot hinterher gefahren. Ziel war das Beuleaker Meer, wo wir die nächsten Tage segeln wollten. Um 11 Uhr waren wir da. Übernachtet haben wir in Zelten, welche wir als aller erstes aufgebaut haben. Danach haben wir den 420er fertig gemacht und Johanna und ich sind losgesegelt. Jan hat eine O’pen BIC ausprobiert. Einige Segler aus Pulheim mussten noch warten, da der eine Anhänger einen Platten hatte und es deshalb länger gedauert hat bis die Boote da waren.
Es waren an dem Tag ca. 6 Windstärken und Wellen. Jan ist 5 mal gekentert. Und Johanna und Anna 1 mal, was allerdings nicht so schön war. Als wir im Wasser lagen ist uns auch noch das Ruder hinten abgefallen und wir mussten dieses wieder dran machen. Trotzdem war es ein schöner Segeltag. Am zweiten Tag war etwas weniger Wind aber trotzdem noch genug. Um 10 Uhr haben wir uns Startbereit am Steg getroffen und den Ablauf besprochen. Es ging raus einsegeln, danach wurden zwei Starts gefahren und beim dritten Start sind wir einen Lauf gefahren. Das haben wir 3 mal wiederholt und dann war Mittagspause, in der wir etwas zu Essen bekommen haben. Danach ging es weiter, wo wir aber frei segeln konnten.

 

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Am dritten Tag waren 3-4 Windstärken, der Ablauf war der gleiche wie am vorigen Tag. In der zweiten Hälften haben Johanna und ich den RS500 ausprobiert. Wir wollten mit Sebastian und Mirco, die auf einem anderen RS500 gesegelt sind das ganze Beleaker Meer einmal abfahren. Ungefähr 5 Minuten nachdem wir losgefahren sind sind Johanna und ich das erste Mal gekentert. Als wir am oberen Ende des Meeres waren wollten wir den Gennaker hochziehen. Das hat die ersten paar Minuten auch geklappt bis wir immer schneller geworden sind. Dann kam es zur zweiten Kenterung. Zu diesem Zeitpunkt waren Sebadtian und Mirco schon wieder fast am anderen Ende. Danach folgten noch 4 weitere Kenterungen und am Ende sind wir dann wieder reingesegelt. Am Abend gingen Sebastian und Mirco aufs Wasser, als alle anderen zum Essen gingen. Es war noch super Wind. Nach einer kurzen Kreuz ging es auf den Raumwindkurs mit Gennaker. Der RS beschleunigte nach dem Gennaker ziehen so schnell dass Mirco fast aus dem Boot gefallen wäre. Und dann ging es in voller Gleitfahrt quer über das Beuleaker Meer. Sogar auf dem Amwindkurs fuhr der RS stets im Gleiten. Es gab also kaum ein Kurs wo der RS500 nicht im Gleiten war. Top Segelbedingungen, welche die beiden bis zum Sonnenuntergang ausnutzen konnten.
Am Sonntag konnten wir leider nur noch 1-1,5 Stunden segeln, da wir danach einpacken mussten.
Insgesamt war es eine sehr schöne Fahrt, die sehr viel Spaß gemacht hat.

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