Was lange währt – der Abschlusstörn der ehemaligen Optigruppe

Geschrieben von Bendix Wefelsiep am .

Was lange währt – der Abschlusstörn der ehemaligen Optigruppe

Endlich war es soweit: Der seit 2013 geplante Jugendtörn stand nun endlich vor der Tür. Nachdem Charlotte frisch ihren Autoführerschein bekommen hatte, durfte sie uns gleich mit dem VW-Bus von Jörg Richtung Schokkerhaven fahren, der Motor hat die 5000 Umdrehungen niemals vorher erreicht….Bis Jörg das Steuer kurz vor der Grenze wieder übernahm, verlief unsere Autofahrt somit mehr oder weniger turbulent. Trotzdem sind alle unbeschadet am Schokkerhaven angekommen. Gleich nach der Ankunft war sofort Eile angesagt, da die weit entfernte Ketel-Brücke sich in gerade mal einer Stunde zum letzten Mal öffnen sollte. Nachdem wir dann um halb neun die Brücke durchquerten, standen weitere Stunden Fahrt vor uns.

img 2183 20180612 1106731061

Dabei wurde nun auch schnell der Spi angeschlagen und gegen Mitternacht kamen wir dann am Fluchthafen vor Almere an. Hier tauchte dann das nächste Problem auf, denn in dem Hafen war gar kein Platz für uns, weswegen wir an einem verlassenen Frachtschiff anlegen mussten. Am nächsten Morgen fuhren wir dann mehr oder weniger verschlafen weiter Richtung Amsterdam. Davor lagen wir ankernd vor der Insel Pampus, wo wir erstmal die Wärme genossen und schwimmen gegangen sind. Während Anna, Charlotte, Jonatan, Annette, Johanna und Bendix ihren Spaß im Wasser hatten, fing Jörg sofort an, sein Boot von außen zu putzen, was allerding eher weniger spaßig schien. Anschließend fuhren wir weiter, wo wir am Nachmittag nach Polizei-Kontrolle im Amsterdamer Hafen der NDSM-Werft ankamen. Danach hatten wir reichlich Zeit, um uns für ein paar Stunden in der Innenstadt umzusehen. Hier begegnete uns ein totales Chaos von Menschen, Fahrrädern, Straßenbahnen, Bussen und Autos. Gegen Abend haben wir dann zwischen den überdurchschnittlich vielen Junggesellen-Abschieden und grenzwertigen Shops (Haschkekse haben wir dann doch nicht gekauft…) eine Pommesbude gefunden und uns dort den Bauch vollgeschlagen. Nach diesem Tag stand nun auch schon der Sonntag vor der Tür, für den die Heimfahrt zurück zum Schokkerhaven auf dem Programm stand. So wurden wir um halb 8 vom nicht gerade angenehm zu hörenden Motor geweckt. Nachdem wir die Schleuse, Brücke und die Kanaleinfahrt von Amsterdam hinter uns gelassen und ein lustiges Frühstück vor dem Hoek van Ij zu uns genommen hatten,

img 2203 20180612 1962773585

(Jonatan macht Rührei und alle schauen zu…)

img 2214 20180612 1493040312

ging es dann den kompletten Weg wieder zurück. Gegen Mittag machte Annette uns das legendäre “Gatica Spezial“ (Aufbackbrötchen mit Käse und Salami überbacken), um den Hunger zwischendurch zu stillen. Abwechselnd haben Bendix, Johanna und Jörg dann mal ein Nickerchen gemacht, während Anna, die sich mal “kurz für zwei Minuten Aufwärmen“ wollte, am längsten geschlafen hat.

Dies war aber eher der schlechteste Zeitpunkt für ein Nickerchen, da wir den ganzen Weg bei einer Windgeschwindigkeit von in Böen bis zu 23 Knoten kreuzen mussten.

img 2219 20180612 2064214044

Um kurz nach 18 Uhr kamen wir nach ca. 83 Seemeilen im Schokkerhaven an, wo unsere Aufgabe war, das Boot zu putzen und das Gepäck im Bus zu verstauen. Nachdem alles erledigt war, folgte die Rückfahrt, auf der noch mal der Schlafmangel ausgeglichen werden konnte, sowie das Abendessen bei McDonalds. Damit endete ein tolles Wochenende, welches uns bestimmt noch lange in Erinnerung bleibt.

dbfaf228 11eb 4dc9 afa5 49d130be3f8a 20180612 1004082780

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok