Erste-Hilfe-Kurs

Geschrieben von Lorenz M am .

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Ein Unfall, viele Schaulustige,keiner hilft dem Verletzten. Alle warten auf den Rettungsdienst.

Jeder von uns kennt solche oder ähnliche "Szenen" aus Zeitungen oder persönlichen Erlebnissen: ein Mensch blieb in Not ohne Hilfe, obwohl viele, manchmals sehr viele Menschen seinem "Unglück" zuschauten. Es ist leicht, sich über "solche" Menschen zu entrüsten. Aber sind wir so sicher, daß wir selbst in einem solchen Fall tatsächlich helfen würden?

Wir dachten uns, dass so ein Erste-Hilfe-Kurs ein tolles Winterprogramm wäre und würden gerne einen Erste-Hilfe-Kurs in Zusammenarbeit mit der DLRG anbieten. Zusammen mit bekannten Gesichtern aus dem Verein kann es ein informativer aber auch sehr erheiternder Tag werden.

Zielgruppe: Vereinsmitglieder, deren Angehörige und Freunde
Vorraussetzungen: keine
Ausbildung: 312 - Erste-Hilfe-Ausbildung (z.B. für Autoführerschein zulässig)
Veranstalter: DLRG Ortsgruppe Bochum - Langendreer / Werne e.V.
Ort: DLRG Wasserrettungsstation "Ruine Hardenstein": Insel 3, 58456 Witten
Termin: So, 25.03.2018 10-18Uhr
Teilnehmerzahl: 12-16 Personen
Gebühren: 30€ pro Person (Bar vor Ort zu bezahlen)
Meldeschluss: 01.03.2018
Ansprechpartner: Oliver Babik (SCH)

Bitte Kleidung mitbringen, die verschmutzt werden darf.

Anmeldung per E-Mail über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Winter Bootswartung

Geschrieben von Vorstand am .

img 3422 20150802 1357356400Am Samstag dem 17. März 2018 wollen wir unsere Vereinsboote zum Kemnader See bringen.

Dazu müssen wir aber noch einige Arbeiten an den Booten erledigen! Wir treffen uns daher zunächst am Mittwoch, dem 7. Februar, um 16.30Uhr am Wassersportladen (An der Ruhrbrücke 7e, 45525 Hattingen), um die Efsix umzudrehen, abzuschleifen und mit einer neuen Schicht Antifouling zu versehen. Die Uhrzeit wird auf der Jahreshauptversammlung abgesprochen.

Weitere Termine:
Samstag der 3. und Sonntag der 4. März
Samstag der 10. und Sonntag der 11. März

Unsere Boote sind in diesem Winter an drei verschiedenen Standorten untergebracht. Beachtet daher bitte weitere Ankündigungen zu Ort und Uhrzeiten.

Wir hoffen auf eure tatkräftige Unterstützung!

Es wäre schön wenn ihr unserem Bootswart Rolf Stöttelder kurz per E-Mail, SMS oder Anruf kontaktiert, falls Ihr zur Bootswartung erscheinen wollt. 

Neuer Standort des Wassersportladens:

Pott-Regatta mit SKS-Prüfung

Geschrieben von Ingo Löbbert am .

Nach dem "Miezentörn" im letzten Jahr hatten wir drei, d.h. Skipper Rüdiger Hubert, Robin Herbrechter und ich (Ingo Löbbert), im Frühjahr beschlossen, erneut eine Segelwoche auf dem IJsselmeer einzulegen, die zeitlich mit einer Teilnahme an der Pott-Regatta enden sollte. Dazu haben wir uns die "Bella", eine Bavaria-Cruiser 33, als Charteryacht organisiert, die uns in dieser Woche beheimaten sollte.
In den Wochentörn gestartet sind wir am Sonntag (10.9.) und durften direkt sowie den Folgetag erstmal im Hafen von Lelystad verbringen, denn bei 7, in Böen 8 angesagten Windstärken verbietet es sich von selbst, dass eine unerfahrene Crew überhaupt über ein Segeln nachdenkt. So kamen wir zum einen in den Genuss, das Batavia-Museum zu besichtigen, wirklich empfehlenswert, gerade wenn man hier eine Führung mitmacht (gibt´s auf Deutsch), zum anderen sind wir dann eben mit dem Auto nach Urk "übergesetzt".
Da wir am Donnerstag am Startort der Regatta in Enkhuizen sein wollten und für den Mittwoch noch kräftigerer Sturm angesagt war, sind wir dann flott am Dienstag bei 5-6 Windstärken übers IJsselmeer nach Medemblik geweht. Das hat natürlich richtig Spaß gemacht, auch wenn uns bei dieser Fahrt der eine oder andere kräftige Regenschauer begleitete. Mittwochs haben wir dann den Sturm im Hafen von Medemblik abgewettert und mussten zusehen, wie einige an Land liegende Jollen und Bäume einfach umgefegt wurden. segeln 2017 016 20170924 1087039130

Der Donnerstag gestaltete sich dann sehr angenehm, weniger Regen und Wind bis 5 Beaufort, so dass wir auf der kurzen Fahrt von Medemblik nach Enkhuizen das Boot kennenlernen konnten, wir vieles ausprobiert haben und ich auch einiges, insbesondere aber Boje-über-Bord-Manöver, für meine SKS-Prüfung üben konnte.

Freitag früh ging es dann los zur Pott-Regatta, geplanter Start vor Enkhuizen um 12 Uhr. Hier wurden an diesem Tag im IJsselmeer zwei Wettfahrten in 4 Gruppen durchgeführt (ORC I, ORC II, Yardstick und Doublehanded). In beiden Wettfahrten erreichten wir in unserer Yardstick-Gruppe jeweils Platz 8 von 11 bzw. 12 Startern – womit wir für unsere Verhältnisse einigermaßen zufrieden waren. Leider verpassten wir irgendwie (hatten wir zeitlich nicht ganz "auf dem Schirm") das Freibier an der Pier, so dass wir während des Ausschanks Grünkohl zu uns nahmen – na ja, was die anderen trinken, können wir auch essen... Aber auch mit Bordbier war es nett, und mit allen anderen Teilnehmern gemeinsam im "Oude Haven" zu liegen, hat schon seinen ganz eigenen Reiz.

segeln 2017 035 20170924 1145128658Der Samstag gestaltete sich für unsere Regatta-Wertung alles andere als toll: Nach der Skipperbesprechung hieß es, um 9 Uhr auslaufen und ins Markermeer schleusen, wo die geplante dritte Wettfahrt als Langstrecke durchs Markermeer gestartet wurde. Entschlossen, die gestrigen Plätze zu verbessern, starteten wir zügig - wie sich am Ende herausstellte, gemeinsam mit einigen anderen Yachten zu zügig, so dass wir nicht die einzigen waren, die einen sauberen Frühstart hinlegten.... - na ja, da es sich um mehrere Schiffe handelte, waren viele, so wie wir, der Meinung, dass es jeweils einen anderen getroffen habe, weshalb wir weiterfuhren und uns auf den Weg machten. Tolles Wetter, prima Windverhältnisse und viel Spaß auf dem Boot begleiteten uns bis zum Zieleinlauf. Abschließend ging es auf zur 4. Wettfahrt, bei der es nun wieder einen Up-and-Down-Kurs zu absolvieren galt. Hier gelang uns schließlich in der Yardstick-Wertung nicht mehr als der Neunte von 10 Plätzen. Für diesen Regatta-Tag galt für uns dann am Ende, wir sind angekommen und hatten viel Spaß, hinsichtlich des Ergebnisses war eher das Motto "erfolgreich scheitern" angesagt, aber wie heißt es so schön: "Dabei sein ist alles".

Dieses Motto galt allerdings nicht für die an diesem Tag dann auch noch folgende SKS-Prüfung von Valerija und Roman Rogulenko, Sebastian Fuchs und mir. Man stelle sich vor: Sebastian hat an diesem Samstag noch gearbeitet, kam zeitlich knapp weg und stand kurz nach der Abfahrt in Köln ca. eine Stunde im Stau. In persönlicher Rekordzeit absolvierte er dann dennoch die Autofahrt nach Lelystad, unserem Prüfungshafen. Valerija und Roman reisten sehr früh morgens an, verbrachten den gesamten Tag auf der Gatica, dem Start- und Zielschiff der Regatta, und auch ich hatte einen ganzen Regattatag hinter mir.

Um die Prüfung durchzuführen, wurde zunächst kurzerhand die Wettfahrtleitung der Pott-Regatta, bestehend aus Conni und Heinz Bredenbröker von der SSGW sowie Oliver Babik vom SCH, auf unsere "Bella" zur Auswertung umgesiedelt. Somit bestiegen gegen 17 Uhr vier Prüflinge, gut ausgeruht, körperlich absolut frisch und voll auf der Höhe, mental topfit für alle Theoriefragen und hochmotiviert, die Gatica - zu unserem Glück war der Wind auf gut 2 Beaufort abgeflaut. Einige Dinge klappten dann auch nicht sofort, insbesondere auch, da die Prüfer ganz offensichtlich nichts "verschenken" wollten, sondern schon saubere Manöver erwarteten - letztlich haben wir aber alles geschafft. Beispielsweise durfte ich hier in der Prüfung erneut feststellen, dass sich bei einem Boje-über-Bord-Manöver eine Bavaria 33 bei 4-5 Bft. und Übungsmodus ganz anders verhält als eine Hanse 371 bei 2 Bft. in der Prüfungsituation - insbesondere beim Abschätzen von Restgeschwindigkeit an der Boje.

Letztlich an dieser Stelle vielen Dank an alle Beteiligten, insbesondere an Jörg für das Zur-Verfügung-Stellen der Gatica und die große Unterstützung und Hilfe bis zur Prüfung sowie seine Nervenstärke mit uns, an Prüfungs-Bootsführerin Annette, an beide Prüfer für die aus meiner Sicht zwar herausfordernde, aber auch sachgerechte Prüfung, an die Wettfahrtleitung für die "Räumung der Gatica" und (last but not least) an meine beiden Mitsegler in dieser Woche fürs "üben lassen".segeln 2017 054 crew foto 20170924 1118426416

Und um auch die anderen SCH-Segler noch zu erwähnen: Riclef Schomerus und Mirco Gantenberg segelten auf einer Pogo in der Yardstick-Klasse mit, Klaus und Tina Leveque-Emden erreichten auf einer Oceanis im Double Handed Platz 3 von neun Schiffen und Dietrich Werner segelte auf einer X 34 in der ORC 1-Gruppe auf den 2. Platz.

 

J70 WM in Porto Cervo (IT)

Geschrieben von Lorenz M am .

Holger, Daniel, Oliver und Arne waren in der vergangenen Woche bei der J70 WM in Porto Cervo, welches an der Nordküste Sardiniens liegt. Wegen widrigen Wetters konnte an den ersten Tagen nicht gesegelt werden. Schließlich kamen 3 Läufe zustande mit den Platzierungen 27, 53 und 28, so dass es am Ende zu einem gutem Platz 38 von 79 in der Silber Wertung reichte.

Hier ein paar sehenswerte Videos des Veranstalters:

Tag 1:

Tag2: immer noch zu viel wind :(

Tag 3:

Tag 4:

Letzter Tag:

SKS-Prüfung bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am vergangenen Wochenende haben vier Vereinsmitglieder ihre SKS-Prüfung auf dem Ijsselmeer bestanden:

SKS Prüfung 2017 3a

Herzlichen Glückwunsch an Ingo Löbbert, Roman und Valeria Rogulenko und Sebastian Fuchs!

Euch allen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!

Ein ausführlicher Bericht dazu kommt noch von Ingo Löbbert...!

Mit der Caravella zu der 24 Uurs Regatta

Geschrieben von Johanna Heckmann am .

Am 25.08.17 starteten wir mit einer Bavaria 38 mit dem Namen „Caravella“ im Hafen von Stavoren zur 24 Stunden Regatta.  Wir, das sind Skipper Christian Schulze, Bernd Christen, Thorsten Ballo, Mirco Gantenberg, Stephanie Heckmann und ich.

caravella 2 20170918 1886670879caravella 1 20170918 1883592378 Nach einigen Hindernissen, wie die fehlende Drei-Farben-Laterne, schafften wir es mit Segeln hoch, Motor an und ein bisschen Schwung bei Flaute die Startlinie zu überqueren. Dann dümpelten wir auf dem Weg zu unserer ersten Tonne, der LC1, hin. Wir umrundeten anschließend die Sport-A an Backbord. Über die Sport-D und die KG kamen wir zu der Schleuse in Enkhuizen, die uns ins Markermeer brachte. Inzwischen war es schon dunkel, die zweite Schicht hatte begonnen und zum Glück kam ein wenig Wind auf. Für mich war es ein tolles Erlebnis, mitten in der Nacht die Yacht zu steuern und mich nur nach den Lichtern und dem Kompass zu richten. Mit mehreren Schichtwechseln und vielen Fotos von Stephanie wurde es dann Morgen und die ganze Mannschaft war wieder an Deck. Unsere Tour durchs Markermeer war wie folgt: Von der Schleuse ging es von KG10, welche wir an Backbord ließen, zu der ganz im Süden liegenden Sport-J. Von dort ging es dann zu der EA2 und zur Schleuse zurück. Nachdem wir die Tonnen KG, Sport-D und KR-A gerundet hatten fuhren wir um die WV19 ins Finish. Und von dort aus in den Hafen von Medemblik. Dort wurden wir herzlich von vielen Menschen begrüßt. In der ganzen Zeit an Bord wurden wir super von Thorsten bekocht, trotzdem freuten wir uns alle auf einen Burger in Medemblik.

caravella 3 20170918 1605325888Nach einer einigermaßen ruhigen Nacht, einer endlos langen Siegerehrung und mehreren Zusammentreffen an der Ergebnisliste dümpelten wir dann bei Windstärke Null nach Stavoren zurück. Wir hatten so wenig Fahrt, dass wir um das Boot herum schwammen und uns aus Fendern ein Floß bauten.caravella 4 20170918 1163149759

 

 

 

Die Zeit zwischen dem 23.08, unserem Anreisetag, und dem 28.08, unserem Abreisetag, war sehr schön. Mir hat das Segeln mit den Anderen an Bord viel Spaß gemacht und hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei bin.

Johanna Heckmann

Vereinsmeisterschaft ohne Wind

Geschrieben von Annette Diehl am .

Leider ist unsere Vereinsmeisterschaft wegen Windmangel nicht zustande gekommen. Trotzdem war es ein netter Vormittag bei spätsommerlichen Temperaturen und leckerer Dönninghaus-Currywurst, die Daniel besorgt hatte. Die Kinder haben die Gelegenheit zum Kanufahren genutzt und ein Plausch mit den anderen Vereinsmitgliedern ist ja nicht zu verachten...

Vielen Dank an die Organisatoren Peter, Robert, Rolf und Daniel und an die, die segeln wollten...!

Gatica bei der 24 Uurs Delta Lloyd Regatta

Geschrieben von Ingo Löbbert am .

Bericht vom „Kustzeilers 24 Uurs Zeilrace“
Am vergangenen Wochenende jährte sich zum 53. Mal die traditionelle 24-Stunden-Regatta, ausgerichtet von der „Niederländischen Vereinigung der Küstensegler“ auf dem Marker- und IJsselmeer sowie der Waddenzee. Wie schon im letzten Jahr nahmen zwei Boote mit Crews des Segelclub Hattingen teil, eine davon waren wir auf der „Gatica“, bestehend aus Skipper Jörg Friedlein, Annette Diehl, Oliver Babik, Christian Lauterbach, Sebastian Fuchs und mir (Ingo Löbbert). foto6crew 20170830 1814254797
Ziel der Regatta ist es, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Meilen zu segeln. Dabei gilt es jedoch, nicht einfach durchs IJsselmeer zu kurven, sondern festgelegte Strecken („Rakken“) abzufahren, die jeweils durch Tonnen gekennzeichnet sind. Gewertet werden die Längen der Strecken, nicht aber die tatsächlich gesegelten Seemeilen.
Gemeldet waren 461 Boote, tatsächlich losgesegelt sind 418 und das Ziel erreicht haben letztlich noch 370 Crews, deren Ausdauer an der einen oder anderen Stelle schon gefordert wurde. Gestartet werden konnte an 14 Häfen des Marker- oder IJsselmeers (je nach zugeteilter Gruppe zwischen 19.00 Uhr und 19.45 Uhr), jedoch war das Ziel für alle, nach frühestens 23, höchstens 25 Stunden in Medemblik über eine der beiden Ziellinien zu segeln. foto1 sonne 20170830 1515193068Wir entschieden uns nach eingehender Analyse der Windvorhersage für Enkhuizen-Süd als Starthafen, wo wir exakt zu unserer Startzeit um 19.45 unter Spi gen Süden über die Startlinie fuhren. Wir hatten bereits auf der Anfahrt vor dem Start nach Enkhuizen festgestellt, dass sich unser Verklicker nicht so frei bewegte wie es sein sollte und allenfalls grobe Schätzungen anzeigte, nur leider nicht mehr daran gedacht, diese „Kleinigkeit“ zu reparieren.
Nachdem wir also im Markermeer die ersten zwei Stecken (hin und zurück) gefahren waren, wurde kurzerhand beschlossen, dass in der Schleuse Enkhuizen, in der wir unter Motor fahren durften, am Großfall das Großsegel kurz durch Annette ersetzt wurde und diese im Bootsmannstuhl mitsamt Sprühdosen und Taschenlampe um 23.00 Uhr zur Reparatur den 14m-Mast hinaufgezogen wurde.
Am Ausgang der Schleuse, mit wieder halbwegs funktionierendem Verklicker und nun wieder einem Großsegel am entsprechenden Fall ging es entlang der vorgegebenen Rakken direkt Richtung Norden durch das IJsselmeer bis zur Schleuse bei Kornwerderzand. Dabei galt es bei 12 Knoten Wind und guter Fahrt über Grund in erster Linie, die teilweise große Menge an Lichtern anderer Segelboote einigermaßen im Blick zu halten, um keine Kollision zu riskieren. Um 3 Uhr morgens wurde – genau rechtzeitig mit Beginn des ablaufenden Wassers in der Waddenzee - geschleust. Hier zeigte sich die große Erfahrung der Routiniers an Bord, die bereits am Start geplant hatten, gegen 3 Uhr genau dort sein zu wollen – Hut ab, wie ich finde.
Mit ablaufendem Wasser, der Uhrzeit entsprechenden Dunkelheit und einigen unbeleuchteten Tonnen auf der Strecke wurde entschieden, den Ostwind zu nutzen und unter Spi dem Fahrwasser Richtung Den Helder zu folgen – hier stellte dann übrigens die 3-Farben-Laterne im Masttop ihre Beleuchtungstätigkeit ein. Im Texelstrom erreichten wir bei 2 Knoten Strom zunächst eine Geschwindigkeit von 10 Knoten über Grund und änderten unsere Richtung ziemlich genau zu dem Zeitpunkt, als auch der Strom kenterte. Da die Windvorhersage abnehmende Stärke vorausgesagt hatte entschieden wir uns für den kurzen „Rakken-Rückweg“ zur Schleuse bei Den Oever und genossen im starken Gezeitenstrom eine Art „Flusssegeln“, wie es Oliver treffend bezeichnete. Bei der Entscheidung, in Den Oever zu schleusen, ging es allen in erster Linie um das Ankommen im Ziel. Bei der Alternative, die ganze Strecke bis Kornwerderzand zurückzufahren, bestand die Gefahr, bei einschlafendem Wind den Weg nicht mehr zu schaffen – was für uns das Ende der Regatta bedeutet hätte, da wir das Zeitlimit zur Ankunft überschritten hätten. Aus heutiger Sicht vielleicht die falsche Entscheidung, denn diesen Rückweg, der deutlich mehr Seemeilen bedeutete, haben einige andere Yachten erfolgreich gemeistert, während wir kurz hinter Den Oever im IJsselmeer in eine Flaute geraten sind und bei exakt 0 Knoten Wind und spiegelglatter See von Insekten umringt wurden.

img wind00 20170830 2076283312Als uns der Wind nach einigen Stunden wieder beglückte, reichte es genau, den vorgegebenen Strecken folgend pünktlich nach mehr als 23 Stunden in Medemblick über die Ziellinie zu segeln.

zovoer 438 20170830 1475648262
Auf jeden Fall war es ein tolles Segelwochenende, wir hatten viel Spaß und Glück mit der Sonne, die uns an allen Tagen begleitete.
Und wo sind wir schließlich gelandet? – Bei insgesamt 98,97 gesegelten „Rakken-Meilen“. Da es verschiedene Wertungen gab und die Gatica in der „Tocht-Gruppe“ gewertet wurde – die die erreichten Meilen bei diesen unterschiedlichen Booten über einen „Leistungsfaktor“ bewertet- erreichten wir von 240 Booten in dieser Wertungsgruppe den 40. Platz.

Die Efsix wartet auf euch an der Bever

Geschrieben von Annette Diehl am .

beverAb sofort liegen zwei "Schlüsselmäppchen" mit dem Schlüssel und der Benutzerkarte für die Benutzung der Efsix an der Bever in unserem Schapp am See. Weitere Infos zur Nutzung und die Adresse findet ihr bei der Bootsreservierung. Bei Fragen könnt ihr euch auch gerne an unseren Bootswart Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an mich (vorsitz@segelclDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) wenden.

Viel Spaß an der Bever!

Bericht von der Kieler Woche (J70 Team JooJanta)

Geschrieben von Christina Stadler am .

kieler woche 2017 j70

1. Tag:

1. Regattatag für die J70 auf der Kieler Woche. Nachdem Daniel und Jörg vom Segel-Club Hattingen gestern mit ihren Mitseglerinnen Birte und Jessica schon fleißig trainiert haben, mussten sie heute erst einmal die schwere Gewitterfront abwarten bis es aufs Wasser ging. Wir wünschen der Crew der JooJanta viel Spaß und Erfolg.

2. Tag:

Die ersten beiden Regattatage auf der Kieler Woche sind vorüber. Das Sailing Team JooJanta hatte gestern einen super 11. Platz erzielt. Heute ging es bei 29 kn raus auf die Bahn Foxtrot. Im ersten Lauf kamen sie als 19. durchs Ziel. Im 2. Lauf waren sie auf Platz 10, hatten dann aber vor dem Ziel 2 Sonnenschüsse und wurden auf Platz 22 weiter gereicht. Insgesamt stehen sie nun auf Platz 22. Morgen soll der Wind ganz wenig nachlassen.

3. Tag:

Wieder viel Wind, bis 35 Knoten. Wir sind 3 Läufe gesegelt Plätze 20,22 und 30 Bei der Rückfahrt von der Bahn kam es ganz dicke, Kiel Leuchtturm hat Spitzenwerte von 36kn gemessen. Es war nett anzusehen, wie die 470er reihenweise gekentert sind… 

Letzter Tag:

Wind, Wind, Wind

Am letzten Tag haben wir unseren zweiten und letzten Gennaker zerrissen und mussten die letzte Wettfahrt aufgeben.

 

Fazit:

Platz 25 von 43 – ich hatte auf Leichtwind gehofft, Daniel und ich sind extra mit 2 „leichten“ Mädels gesegelt. Wir waren etwa 80 Kilo zu leicht.

Für einen Tag Training sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.

 

J70 macht Spaß !

Danke an die Eigner, Daniel und Holger. 

 

 

Mehr Bilder in der Fotogalerie

Bericht vom NRW Cup 2017

Geschrieben von Jörg Friedlein am .

Beim NRW Cup in Lelystad haben viele Segler von SCH Teilgenommen: Die J70 von Daniel und Holger mit Holger, Susanne, Peter und Arne auf Platz 6 von 16, dann eine gecharterte X34 mit Dietrich und Jacob ( Platz 9 von 11 in der ORC 1 Klasse ) sowie auf der Gatica die ganze Familie Friedlein unterstützt von einer Freundin von Anna.

Wir sind als Familiencrew ohne Spi und mit der Selbstwendefock in der Yardstickgruppe gestartet.
Bei den tollen Wetter mit moderatem Wind und viel Sonne hatten wir viel Spaß. Der zweite Platz in unserer Gruppe war unerwartet gut und bei der Siegerehrung wurde Kai mit seinen 5 Jahren als jüngster Teilnehmer aller bisher durchgeführten NRW Cups geehrt.

Bericht von der 505 Frühjahrsregatta in Bad Zwischenahn

Geschrieben von Peter Kruse und Arne Wittemer GER 8750 am .

Während am Kemander See die letzten Vorbereitungen für die Hattinger Segeltage auf Hochtouren liefen, machten wir, Arne Wittemer und Peter Kruse, uns auf den Weg nach Bad Zwischenahn, um dort unsere erste 505er Regatta der Saison zu segeln.
Nach einem kleine Zwischenstopp am Dümmer erreichten wir noch am Freitagabend bei Regen und Temperaturen unter zehn Grad das Vereinsgelände des Zwischenahner Segelclubs. Neben einer neuen Wettfahrtleitung erwartete uns dort eine ebenfalls neue Gastronomie, die uns jedoch gewohnt gut bewirtete.

Jugend goes Bundesliga

Geschrieben von Charlotte Diehl am .

Am vergangenen Wochenende waren Anna Ossenkopp, Mirco Gantenberg, Finn Hartbecke, Jonatan Spohn und ich für ein J70-Wochenende, organisiert von der Heinz Nixdorf Verein Academy, am Möhnesee. Freitag abend ging es los und als wir ankamen, haben wir im Vereinshaus mit einer anderen Crew gegessen und mit dem Organisator Jochen Hellmich den Ablauf des Wochenendes besprochen. Anschließend sind wir zu unserer Unterkunft, ein Ferienhaus in Seenähe, gefahren.

Samstag morgen ging es nach dem Frühstück direkt aufs Wasser. Uns wurde Boot 2 zugeteilt, und nachdem wir abgelegt hatten, konnten wir uns bei super Wind- und Wetter-Voraussetzungen erstmal einsegeln. Anschließend haben wir mit den anderen 4 Booten Übungsregatten gesegelt, so wie bei der richtigen Bundesliga.

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Zwischendurch gab es eine Mittagspause mit Mittagessen. Danach ging es direkt wieder aufs Wasser. Am Abend haben wir alle gemeinsam gegrillt. Am Sonntag hatte der Wind zwar etwas nachgelassen, war aber immer noch ausreichend. Um 17 Uhr war das Training schließlich beendet und es ging für uns wieder nach Hause. Insgesamt hatten wir ein tolles Trainingswochenende und das Segeln auf der J70 hat sehr viel Spaß gemacht. Wenn alles klappt, wollen wir am übernächsten Wochenende an der Junioren-Liga-Regatta an der Möhne teilnehmen und den SCH dort vertreten.

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