Pegel sinken wieder, aber Kollisionsgefahr durch Treibgut!

Geschrieben von Annette Diehl am .

Da der Ruhr-Pegel in Wetter (maßgeblich für den Kemnader See) wieder unterhalb seiner Hochwasser-Meldegrenze liegt, darf theoretisch auf dem Kemnader See wieder gesegelt werden. Aufgrund des Treibguts und den damit möglichen Kollisionen (auch unter Wasser...) sollte jedoch derzeit das Segeln auf dem See unterbleiben! Zumal auch die Strömung vermutlich noch recht stark ist! 

Pott Regatta 2021 – Besser wird’s nicht!

Geschrieben von Marco Hill am .

Das Orga-Team der Pott-Regatta hat beschlossen, der Terminankündigung vom Dezember den nächsten Schritt folgen zu lassen und die Pott 2021 auszuschreiben.

Bei ausreichendem Interesse und akzeptablen Rahmenbedingungen werden wir unsere Regatta am 10. und 11. September 2021 veranstalten.

Zur Begrenzung des gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risikos haben wir das Programm auf den sportlichen Teil begrenzt und gestrafft.

Start, Ziel, sowie die Up- and Down-Wettfahrten erfolgen am Freitag und am Samstag im Markermeer vor Lelystad. Die Doublehanded-Gruppe fährt an beiden Tagen ebenfalls im Markermeer.

Die Organisation der Liegeplätze an den beiden Regattatagen obliegt jeder Crew für sich. Wir werden in diesem Jahr keine Treffen an Land organisieren. Eine Preisverleihung im bekannten Rahmen planen wir nicht. Alle Informationen und Regattaunterlagen werden nur auf der Homepage veröffentlicht.

Um auszuloten, ob unsere weitere Planung sinnvoll ist, sendet uns Eure Meldung zeitnah, spätestens bis zum 15. August 2021.

Die Regatta findet nur statt, wenn bis zum Meldeschluss mehr als 20 Meldungen eingehen. Bei Absage werden bereits gezahlte Meldegelder erstattet.

Wenn Ihr trotz der beschriebenen Einschränkungen Lust auf Regattasegeln bei der Pott 2021 habt, würden wir uns über Eure Meldung sehr freuen.

Ausschreibung und Meldeformular findet Ihr auf der Pott-Homepage.

Bleibt gesund

Euer Pott Orga-Team

Ergebnis der Mitgliederversammlung

Geschrieben von Annette Diehl am .

Coronakonform mit Masken und völlig analog konnten wir trotz leichtem Regen unsere Mitgliederversammlung am 30.06. erfolgreich durchführen. Bei der Vorstandszusammensetzung ergaben sich folgende Änderungen: Marco Hill ist nun 2. Vorsitzender und Jacob Niewiarra ist Sportwart. Oliver Babik bleibt als Beisitzer im Vorstand. Günter Krause hat nach langer Amtszeit sein Amt als stellvertretender Kassierer an Michael Heinze abgegeben. Neue Schriftführerin ist Ulrike Weichert. Alle anderen Ämter sind unverändert. Das Protokoll mit allen weiteren TOPs findet ihr demnächst im internen Bereich.

Prüfung 2021 erfolgreich bestanden

Geschrieben von Annette Diehl am .

Am Samstag, den 26.6.21, war es endlich soweit: unsere Prüflinge wollten nach monatelangem Lernen mit online-Theorieunterricht und dann doch praktischen Stunden beim Segeln und Motorbootfahren endlich ihr Können unter Beweis stellen.

 Allerdings wollte der Wind absolut nicht: so wurde es eine "Wer paddelt und steuert dabei die Manöver am Richtigsten?"-Prüfung, was aber das Können der Prüflinge nicht abwerten soll, sie konnten ja nichts dafür. Jedenfalls haben alle die praktischen Teile bestanden. Das Ergebnis der Theorie ließ noch etwas auf sich warten, aber vermutlich haben alle auch diese bestanden.

Hier die erfolgreichen Prüflinge:

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Von links:

Jan Bank (See), Lukas Geers (See), Gerd Julius (Binnen), Christian Niedringhaus (See), Andreas Equit (See), Birgit und Oswals Kasperczyk (beide Binnen).

Drei weitere wollen im Juli noch die Prüfungen absolvieren.

Herzlichen Glückwunsch und Mast- und Schotbruch!

Bericht zur Krupp Regatta - Kielzugvogel

Geschrieben von Oliver Babik am .

Am 12.6.21 ging es für drei Boote mit Besatzung aus dem SCH auf den Weg zu Baldeneysee. Der ETUF hatte zur alljährigen Krupp Regatta geladen. 6 verschiedene Bootsklassen sind an den Start gegangen, wodurch ungefähr 100 Boote auf dem Wasser waren. Der SCH steuerte zu diesen 100 Booten drei Meldungen für die Kielzugvögel bei: Jörg und Anna Friedlein, Oliver Babik und Katja Brüning auf der Next Generation sowie Daniel Scheer und Julian Schmid auf ELODEA. Außerdem ist noch Jacob Niewiarra als Vorschoter dabei gewesen.  

Bei dem letzten Bootsnamen, kann man sich bereits denken, was die erste Hürde war: Einen Kranmeister zu finden, der ELODEA in den Baldeneysee krant. Nachdem aber auch dieses Boot am Samstag morgen seinen Weg in das Wasser gefunden hatte, konnte die Regatta losgehen.

Durch das große Teilnehmerfeld waren die Boote in zwei Gruppen aufgeteilt, die KZV starteten als erste Klasse der zweiten Gruppe und konnten sich somit die ersten Läufe anschauen und sich auf den Wind einstellen. Sich an diesem Tag auf den Wind einzustellen war jedoch keine leichte Aufgabe, in einen Moment sah es aus, als würde man mit 2-3 Bft. über den Kurs fahren, doch als dann der Start näher kam, ging die Windstärke enorm hoch. Mit starkem Wind und heftigen Böen kam dann auch das Ankündigungssignal: Es ging los. Die letzten Vorsegel wurden gesetzt, Trimms korrigiert und weitere Vorbereitungen getroffen, bis dann beim 5 Minuten Signal alle Vorschoter ihre Finger auf dem Timer hatten. Von da an war es nur noch ein Meer aus knallenden Segeln von wendenden Schiffen und ein Kampf um das beste Timing an der Startlinie. Das mit dem Timing schien nach der Winterpause noch nicht bei allen geklappt zu haben. Ein freier Start mit guten Timing,  gelang den beiden Steuermännern Daniel und Jörg hervorragend, auch durch eine der stärksten Böen des Tages. Beide Boote kamen unbeschadet durch, während weiter hinten sogar ein KZV kenterte. Von da an lief das Rennen nur noch zwischen Daniel und Jörg, von denen man meinen konnte, sie hätten gänzlich anderen Wind, da sie einen guten Vorsprung vor dem Rest der Segler erreichen konnten. An der ersten Luvtonne führte Daniel mit gut 3 Bootslängen vor Jörg. Auf dem Downwind zahlte sich dann die Jahrelange Erfahrung von Jörg aus, der den nötigen Wind fand um sich knapp vor den Kielzugvogel von Daniel und Julian zu setzen. Die nächste Kreuz war erneut geprägt von heftigen Drehern und lokalen Böen, doch keines der Boote fand besseren Wind als das andere und somit blieb es auch für den letzten Downwind des Rennens bei der Reihenfolge. Doch wo waren die anderen Boote? Weit weg, eine halbe Kreuz entfernt lautete die Antwort darauf und somit blieb es bei dem Duell der zwei Boote, die sich jedoch gegenseitig Platz ließen. Auf der Zielkreuz sah es dann bei so manchem Dreher nochmal knapp aus, doch am Ende war das Ergebnis klar: Jörg und Anna Friedlein waren zuerst im Ziel, gefolgt von Daniel Scheer und Julian Schmid. Oliver und Katja schafften es auf den fünften Platz, was sie somit noch im ersten Drittel platzierte.

Nach dieser Windreichen Wettfahrt hieß es dann: Vorsegel runter und wieder zurück zum Start. Auch vorm nächsten Start war wieder ein vermeintlicher leichter Windeinbruch, doch punktuell zum Start der Kielzugvögel kam der Wind in voller Stärke wieder. Diesmal waren auch die anderen Boote aus der Winterpause zurückgekehrt und somit gab es einen engen und sehr ausgeglichenen Start, diesmal mit allen drei Booten des SCHs. Wenden mussten jetzt sitzen, schnell und zum Teil auch überraschend gefahren werden um noch unter den anderen Booten durch zu kommen und geleichzeitig fuhr man noch um das Feld der O-Jollen herum, welche einige Segler hatten, die das mit dem Abstand halten von Corona wohl noch etwas zu sehr verinnerlicht hatten und deshalb das ein oder andere mal nach Raum riefen, wo noch ganze drei O-Jollen zwischen gepasst hätten. Doch auch von durch dieses Hindernis kamen alle unbeschadet durch und so wurde nach einem Ereignislosen Downwinds die Zielkreuz in dieser, um eine Runde kürzeren Wettfahrt, wieder entscheidend. Alle drei SCH Boote mit dabei und alle fuhren sie am Limit. Erneute Dreher und Zieher von bis zu 20° machten die Positionen wieder nicht eindeutig und so wusste man erst im Ziel, wer den jetzt tatsächlich vorne war: Und es waren wieder Jörg und Anna, diesmal allerdings gefolgt von Oliver und Katja während sich Daniel und Julian nach einem knappen Duell mit dem KZV aus Pulheim mit einem guten vierten Platz geschlagen geben mussten.

Nachdem diese Wettfahrt mit nur einer Runde etwas schneller um war, gab es vor der dritten Wettfahrt noch Zeit anzulegen, Fachzusimpeln und sich kurz auszuruhen, doch auch das wehrte nicht ewig und so ging es bald wieder auf den See, auf dem der Wind leicht abgenommen hatte, doch immer noch ab und an stark rüberzog. Beim dritten Start hatten alle des SCHs dasselbe Ziel: möglichst nahe am Startschiff starten, weshalb sie sich dann auch dort trafen: Jörg voraus, während Oliver und Daniel sich Raum geben musste. Kurz nach dem Start ist Jacob rückwärts aus dem Boot gefallen, konnte sich allerdings noch festhalten und wieder raufziehen. Damit wollte er sich wohl die Anwartschaft auf den Titel des Bademeisters im SCH sichern. Dies verschaffte Jörg im dem Fall einen Vorsprung, da er zu dem Zeitpunkt gleich auf war mit der Mannschaft um Jacob herum. Nach diesem Start, ging auch die dritte Wettfahrt auf den Weg: Jörg voraus, während auch der Rest der Flotte jetzt mit den drei SCH Booten mithalten konnte. Diesmal gab es wieder zwei Runden, doch keines der vordern Boote konnte sich klar absetzten und so dauerte es bis zum  zweiten Mal an der  Luvtonne bis sich ein Abstand zwischen den Booten eingestellt hatte. Der Abstand war jedoch nicht überall groß genug und so kam es bei der zweiten Luvtonne zu einer leichten Kollision zwischen Jörg und Daniel, die jedoch keinen Schaden hinterließ und daher nur Daniel dazu bewegte zweimal zu kringeln. Nach diesen beiden Drehungen schien jedoch der Wind dem Boot gut gesonnen und während Jörg zusammen mit 4 weiteren Booten sich kaum vorwärts bewegte, flog das Boot von Daniel und Julian in einiger Entfernung vorbei und sah sich somit an dritter Position am letzten Lee Gate. Auch Oliver hatte diesen guten Wind erwischt und war somit noch vor ELODEA durchs Gate. Auf einer Zielkreuz die so hart umkämpft war wie noch keine an dem Tag kam es dann zu Strategischen Scharmützeln zwischen ELODEA und zwei weiteren KZV, bei sich der Hattinger Kieler leider nicht mehr von der Deckung erholen konnte und nach einem missglücktem, riskantem Manöver kurz vorm Ziel erneut kringelte, sich dann jedoch in dritter Position ins Ziel rettete, bevor auf dem vierten Platz Oliver und Katja ins Ziel kamen und auch Jörg und Anna sich von dem Windloch erholt hatten und auf Platz fünf ins Ziel kamen.

Danach war der erste Tag erfolgreich geschafft und auch die Segler waren geschafft. Durch den kurzen Weg nach Hattingen vom Baldeneysee fuhren auch alle wieder zurück, so mancher jedoch erst nach einem leckeren Reibekuchen die vom ETUF bereitgestellt wurden.

Am nächsten Tag waren zwei weitere Wettfahrten angesetzt, doch die Windsituation war unklar: Angesagt war wenig Wind, jedoch aus Nord, was am Baldeneysee über den Berg bedeutet und eher weniger fürs Segeln geeignet ist. Vor Ort gab es wenig Wind aus wechselnden Windrichtungen, welches genauso ungeeignet ist fürs Segeln. So sah das auch der Wettfahrtleiter, der eine Startverschiebung beschlossen hatte, was aber die Laune von zum Beispiel den jüngeren 420er Seglern der anderen Vereine nicht minderte, den bei Sonne und guter Musik sahen diese trotzt verschobener Regatta glücklich aus. Die andern Boote waren zwar mehr von der Ungewissheit geplagt, doch bei dem wechselnden wenigen Wind, der zuteil riesige Windlöcher aufriss, die teilweise Minuten Lang überhaupt keinen Wind brachten konnte jeder die Verschiebung verstehen und so wartete man ab, bei diesem Wetter war dies ja schließlich gut verträglich. Zwei Stunden nach dem geplanten Start war es dann entschieden: Keine weiteren Wettfahrten. Jetzt ging es also nur noch darum auszukranen und Boote wegzubringen, doch auch das funktionierte reibungslos, nicht zuletzt da jeder am Baldeneysee froh darüber war ELODEA wieder aus dem Wasser zu haben.

Nach diesem Ereignisreichen Wochenende können die Segler des SCHs stolz auf sich sein. Mit den zwei ersten Plätzen sicherten sich Anna und Jörg Platz 1 in der Gesamtwertung, gefolgt von Daniel und Julian, die sich mit konstanten guten Wettfahrt Ergebnissen Platz 2 sicherten. Vervollständigt haben das ganze dann noch Oliver und Katja, die sich mit ihren Ergebnissen den 3. Platz sicherten. Jacob ist auf Platz 6 gelandet. Somit waren die ersten drei Plätze der Kielzuvögel an diesem Wochenende klar in der Hand der Hattinger, die mit diesem guten Ergebnis stark in die Saison gestartet sind.

Julian und Anna

Einladung zur Mitgliederversammlung / Jugendversammlung

Geschrieben von Marco Hill am .

Jugendversammlung

Der Segel-Club Hattingen lädt ein zur Jugendversammlung:

Mittwoch, 30.06.2021 um 18:30 Uhr im Land-Liegeplatzbereich des SCH am Kemnader See:

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Bericht des Jugendobmanns 3. Bericht des Jugendsprechers 4. Wahl des Jugendobmann
5. Wahl des Jugendsprechers 6. Anträge
7. Verschiedenes

Mitgliederversammlung

Der Segel-Club Hattingen lädt ein zur Mitgliederversammlung:

Mittwoch, 30.06.2021 um 19:00 Uhr am Rondell des Seglerheims am Kemnader See. Während der Versammlung ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten, bei mehr als 25 Personen gilt die Maskenpflicht (Stand 01.06.2021, Positivliste Stadt Bochum).

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstands
3. Bericht des Kassenwartes 4. Bericht der Kassenprüfer 5. Entlastung des Vorstandes 6. Wahlen
7. Anträge
8. Haushaltsplan 2021
9. Wahl eines Kassenprüfers 10. Verschiedenes

Wegen Corona dürfen wir in diesem Jahr leider keinen Imbiss veranstalten. Anträge müssen bis zum 23.06.2021 schriftlich (per email) an den Vorstand (Segel-Club Hattingen e.V., Annette Diehl, Siegfriedstr. 42, 58453 Witten, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) gerichtet werden.

 Einladung zur Mitgliederversammlung

Bootstaufe unseres neuen Opti

Geschrieben von Marco Hill am .

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Unsere Optiflotte hat sich vergrößert. Ein neuer Schulungsopti wurde auf den Namen „ Seeschlange“ getauft.
Mit Kuchen und Apfelschorle fand am Steg eine kleine Feier statt.

Hattinger Segeltage im e-Sailing

Geschrieben von Daniel Scheer am .

Leider machte die Pandemie und das Gesundheitsamt Bochum uns auch in diesem Jahr ein Strich durch die Veranstaltungsplanung. Segeltraining ist zwar aktuell erlaubt, aber an eine Veranstaltung war auch mit Hygienekonzept nicht zu denken. Eine zweite Absage der Hattinger Segeltage in Folge nach 2020 kam aber für uns nicht in Frage. Einige Segler hatten sich über die Winterpause schon mit der virtuellen Version des Regattasegelns beschäftigt und so lag es nah, anstelle der Hattinger Segeltage auf dem Wasser eine E-Sports Version anzubieten.

Die Online-Regattasimulation Virtual-Regatta bietet die Möglichkeit, eigene individuelle Wettfahrten zu starten. Organisiert wurde die Regatta über ein Zoom-Meeting. Die Teilnehmer konnten sich dort einloggen und es wurden alle offenen Fragen im Vorfeld geklärt. Zusätzlich konnte man sich zwischen den Wettfahren austauschen und Manöver aus den letzten Rennen kommentieren.

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Nachdem alle Teilnehmer um 10:30 Uhr online waren und ein kurzes Testrennen gestartet wurde, konnte die Regatta um 11:00 Uhr pünktlich starten. Es wurde ein Zeitlimit von 60 Minuten für die Regatta gesetzt und es konnten in dieser Zeit 5 Wettfahrten gesegelt werden. Gesegelt wurde eine Up-and-Down Kurs auf der Bootklasse J70. Eine klassische Wettfahrtleitung mit Jury gibt es beim Virtuellen Segeln nicht, da das Startverfahren automatisch läuft und die Regelverstöße direkt vom Programm geahndet werden.
In den Wettfahrten wurde hart aber fair um jeden Platz gekämpft. An den Bojen und vor allem kurz vor dem Vorwindziel wurde es oft ziemlich knapp. Nach 5 Wettfahrten ohne Streicher gewann Julian Schmid von Segel Club Hattingen und ist damit auch erster Stadtmeister im E-Sailing.

Das E-Sailing ist zwar kein richtiger Ersatz für das Regattasegeln auf dem Wasser, aber um eine verlängerte Winterpause zu überbrücken eine schöne Abwechslung.

Einige Boote liegen bereit

Geschrieben von Annette Diehl am .

Dank Arne und Jörg und einigen Helfern liegen seit heute die Hangard "Aurora"  sowie das Motorboot im Wasser. Die Efsix ist ebenfalls segelklar. Die Hangard wird diese Woche vom Bootspaten Rüdiger kontrolliert und dann freigegeben.

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Schaut unbedingt in den Reservierungskalender nach dem Stand der Dinge. Der Zugvogel hatte leider einen kleinen Unfall und steht derzeit zur Reparatur an Land.

Aber es geht vorwärts...

Woodland E-Sailing Winterserie - oder: Segeln im Lockdown

Geschrieben von Anna Roskosch am .

Vom 19.November 2020 bis 18.Februar 2021 veranstaltete der Heinz-Nixdorf-Verein am Möhnesee die E-Sailing-Regatta-Serie mit dem Sponsor Woodland Sauerland Gin. Schon im ersten Lockdown bzw. im letzten Winter hatte sich die Online-Segelsimulation "Virtual Regatta" als der internationale Markführer bei den Seglern durchgesetzt.

Die Simulation funktioniert sowohl auf dem Smartphone über eine App als auch auf dem PC. Es gibt die Möglichkeit, eine VIP-Version zu erwerben - diese ist allerdings mit Kosten verbunden. Sie hat den Vorteil, dass man für sich und andere Mitspieler ein individuelles Rennen starten und somit auch „Regatten“ oder Trainings ausrichten kann. Die Teilnehmeranzahl ist vom Programm auf 20 Teilnehmer begrenzt, sodass die Plätze bei Regatten oftmals schnell vergeben sind.

Die Woodland-Winterserie veranstaltete alle 14 Tage donnerstags um 20 Uhr eine Regatta. Es werden vier Rennen pro Spieltag gesegelt. Julian und Daniel haben teilgenommen: "Gesegelt wird auf der J70, da die meisten der Teilnehmer aus der Segel-Bundesliga und der J70-Klasse kommen. Vor dem ersten Start wurde zur Organisation ein Online-Meeting auf der Plattform Zoom gestartet. Dort gab es im Vorfeld auch interessante Berichte von Carsten Kemmling zur Vendée Globe und Boris Herrmann, der die Infos als Segelreporter aus erster Hand erhielt", erzählen die beiden. "Bei den Wettfahrten ging es an dem Bahnmarken immer sehr eng zur Sache. Da die J70 an der Kreuz meist schnell ihre Rumpfgeschwindigkeit erreicht hat und bei Böen nicht schneller wird, kommt es bei der Kreuz sehr darauf an, die Winddreher gut zu nutzen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Auf dem Vorwindkurs hingegen wird mit dem Gennaker gekreuzt. Hier muss neben den Winddrehern auch auf die Böen geachtet werden, da die J70 in Böen deutlich schneller wird und einen günstigeren Winkel zum Wind fahren kann."

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten sich die beiden immer weiter verbessern und landeten am Ende in der Gesamtwertung auf Platz 6 (Julian) und Platz 7 (Daniel).

Auf https://www.virtualregatta.com/en/inshore-game/ kann man nach kurzer Anmeldung oder auch als Gast auf verschieden Bootsklassen und verschiedenen Revieren kostenlos gegen andere Segler aus aller Welt antreten.

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